
1909 erteilte Leopold Goldmann Adolf Loos den Bauauftrag.
Adolf Loos hatte schon zu Bauzeiten des Hauses die Politiker, die Presse und die Öffentlichkeit gegen sich. Schmähungen wie "Kanalgitterhaus", "Ungetüm" oder "Heuschober" waren zu hören. Doch Loos konnte seine Vorstellungen großteils durchsetzen.
1944 durch einen Bombeneinschlag im benachbarten Hochhaus wurde auch das Looshaus in Mitleidenschaft gezogen.
1947 wurde das Haus unter Denkmalschutz gestellt.
1987 trat eine positive Wende im Schicksal des Looshauses ein, als das berühmteste moderne Gebäude Wiens in den Besitz der Raiffeisenbank Wien überging. Es erfolgte eine komplette Renovierung des Gebäudes durch den neuen Hausherren.